Wir fordern die „Haltelinie 125“!
Unser Konzept lautet: „Haltelinie 125“.
Es ist unser Vorschlag, um den Wasserstand des Edersee im Hochsommer zu schützen!
Sobald der Edersee auf 125 Mio. Kubikmeter Wasser absinkt, fordern wir einen Sparbetrieb. Das bedeutet: Das nur die Mindestabgabe von max. 6 Kubikmetern Wasser pro Sekunde bis Ende August abgelassen werden darf.
Ein Edersee, mit einem Wasserstand von 100 Millionen Kubikmeter Ende August, garantiert der gesamten Region: Ökonomische und ökologische Stabilität, Erhaltung von Arbeitsplätzen, weitere Investitionen in Tourismus sowie Lebensqualität für unsere Gäste und Mitbürger.
Die „Haltelinie 125“ soll verhindern, dass der Edersee im Hochsommer zu stark leerläuft.
Sie soll ihn vor zu extremem Absinken besser schützen!
Das durch die Haltelinie eingesparte Wasservolumen steht für die Stützung der Oberweser ab Anfang September wieder zur Verfügung.
Überschreitungen der Haltelinie unterbrechen den Sparbetrieb.
Die „Haltelinie 125“ ist eine „Notbremse“ für den Edersee in extrem trockenen Sommern! Wir wollen Wasser nicht verschwenden, sondern intelligent bewirtschaften und rechtzeitig sparen!
Warum wir die Haltelinie fordern!
Wir wollen, dass der Tourismus am Edersee weiterbesteht!
Wir wollen weitere Geschäftsaufgaben verhindern!
Wir wollen Arbeitsplätze erhalten!
Wir wollen weitere Investitionen in der Region ermöglichen!
Wie wollen die Wasserqualität zum Schutz der Flora und Fauna verbessern und Fischsterben vermeiden!
Wir wollen das Naherholungsgebiet für Freizeit und Erholung erhalten!
Fischsterben ist kein Einzelfall, sondern ein Warnsignal!
Die „Haltelinie 125“ ist eine intelligente Anpassung an den Klimawandel, eine zeitlich optimierte Verteilung der Wasserabgabe. In den heißesten Wochen wird Wasser zurückgehalten, damit in den späteren Sommerwochen noch ausreichende Reserven bestehen. Das schafft Planungssicherheit für alle Nutzer – von der Schifffahrt bis zum Tourismus.
Wir wollen, dass die Betriebsvorschrift für den wasserwirtschaftlichen Betrieb der Edertalsperre angepasst wird!
Sie ist aus dem Jahr 2011 und für uns nicht zeitgemäß! Sie muss überprüft und die festgelegten Ziele der Edertalsperre neu überdacht werden. Sie berücksichtigt WEDER den aktuellen Klimawandel NOCH die hohen Kosten für die Aufrechterhaltung der „überschaubaren“ Transportschifffahrt auf der Oberweser im Sommer.