Häufig gestellte Fragen
Unser Konzept „Haltelinie 125“
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Die Haltelinie 125 ist ein Vorschlag des RVED für den Betrieb des Edersees.
Sie sieht vor, dass der Wasserstand des Edersees im Hochsommer nicht unter 125 Millionen Kubikmeter Wasser fallen soll.
Diese Grenze soll nur für einen kurzen Zeitraum im Sommer bis zum 15. August gelten, um ihn vor extremem Absinken zu schützen.
Man kann sich die Haltelinie wie eine Sicherheitsmarke vorstellen, die sagt:
Bis hierhin darf der See sinken – aber nicht weiter.
Die wichtigste Botschaft:
Die Haltelinie 125 soll den Edersee in den heißesten Wochen des Jahres schützen – damit Natur, Region und Wasserwirtschaft nicht jedes Jahr an ihre Grenzen kommen.
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In den letzten Jahren ist der Edersee in heißen Sommern extrem stark abgesunken.
Das hatte spürbare Folgen:
Fischsterben durch Sauerstoffmangel
schlechte Wasserqualität
massive Einschränkungen für Wassersport und Tourismus
Konflikte zwischen Region und Wasserabgabe
Wir vom RVED sagen:
Diese Extremzustände dürfen nicht zum Normalfall werden. -
Ja, niedrige Wasserstände gab es früher auch. Aber heute gibt es drei entscheidende Unterschiede:
1. Sie kommen häufiger
2. Sie dauern länger
3. Die Folgen sind schwerwiegender
Der Klimawandel verstärkt Trockenperioden – und damit die Belastung für den Edersee. Die Haltelinie 125 ist eine Antwort auf diese neue Realität.
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Ganz wichtig: Nicht alles.
Hochwasserschutz bleibt wie bisher Wasserabgabe an die Weser bleibt grundsätzlich bestehen. Der Edersee bleibt Teil des GesamtsystemsNeu ist nur eines:
Im Hochsommer gibt es eine feste Untergrenze, unter die der See nicht weiter abgesenkt werden soll: 125 Mio. m³
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Nur im Hochsommer
Konkret: Bis Mitte August
Also genau dann, wenn:Hitze,
niedrige Zuflüsse
und hohe Belastung zusammentreffen
Die Haltelinie ist kein Ganzjahresmodell, sondern eine zeitlich begrenzte Schutzmaßnahme.
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Nein! Das ist ein häufiger Irrtum.
Es wird weniger, aber nicht gar kein Wasser abgegeben. Die Grundversorgung bleibt erhalten. Hochwasser- und Sicherheitsfunktionen bleiben bestehen
Es geht um Reduzierung, nicht um Stillstand.
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Nein! Das Wasser wird nicht gestrichen, sondern zeitlich verschoben.
Was im Hochsommer im See bleibt, kann im September oder Oktober abgegeben werden.
Wir vom RVED sind der Meinung:
Besser Wasser später nutzen als im Sommer ökologische Schäden riskieren.
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Die Schifffahrt könnte in sehr trockenen Sommern kurzzeitig eingeschränkt sein.
Aber:
es geht um wenige Tage,
der Großteil kann im Herbst ausgeglichen werden
es handelt sich um eine faire Lastenverteilung
Die Schifffahrt wird nicht abgeschafft oder benachteiligt, sondern zeitlich entlastet.
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Der RVED verfolgt drei zentrale Ziele:
1. Schutz der Natur
weniger Fischsterben
bessere Wasserqualität
2. Schutz der Region
stabilere Sommer-Wasserstände
mehr Planungssicherheit für Tourismus und Vereine
3. Mehr Fairness im System
Wasser nicht nur „verbrauchen“, sondern sinnvoll verteilen
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Nein! Die Haltelinie ist keine Abschaffung, sondern eine Ergänzung der vom 01. Mai 2011 erlassenen Betriebsvorschrift des Regierungspräsidiums Kassel.
Wir vom RVED sind der Meinung, dass:
Die bisherigen Regeln funktionieren – aber sie brauchen im Hochsommer eine neue, zeitgemäße Zweckbestimmung. Die festgelegten Stauziele der Edertalsperre müssen lediglich für den Zeitraum vom 15. Juli bis 15. August neu überdacht werden.
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Weil:
weitere heiße Sommer sehr wahrscheinlich sind
Schäden sich wiederholen werden
Vertrauen und Akzeptanz sinken, wenn nichts passiert
Der Tourismus am Edersee dauerhaft wirtschaftlichen Schaden nimmt
Nichtstun ist keine neutrale Entscheidung, sondern verschärft die Probleme.
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Dann bleibt alles wie bisher:
starke Sommerabsenkungen
ökologische Risiken
wachsende Konflikte
keine zusätzliche Absicherung für Extremjahre
Und eine existenzielle Bedrohung für die regionale Wirtschaft und viele Existenzen in der Region Edersee
Die „Haltelinie 125“ ist der Versuch, diesen Abwärts-Kreislauf zu durchbrechen.
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Nein! Sie ist ein Vorschlag des RVED, der politisch und fachlich diskutiert werden
soll.
Der RVED bringt sie ein, um:
eine sachliche Debatte zu ermöglichen
Lösungen, statt Schuldzuweisungen zu finden
Aber wir müssen sowohl in der Politik als auch in der Öffentlichkeit Gehör finden.
Unsere Anläufe, die wir als RVED bisher unternommen haben blieben öffentlich als auch politisch bisher nicht wahr- ernstgenommen. Dem möchten wir nun einen Schlussstrich setzen, indem wir uns in der Öffentlichkeit stark machen!
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Wir werden ab sofort alle Hebel in Bewegung setzen, um mittel- bis langfristig eine Anpassung in der Betriebsvorschrift für den wasserwirtschaftlichen Betrieb der Edertalsperre herbeizuführen und die „Haltelinie 125“ im Rahmen der Wasserabgabe so schnell wie möglich zu etablieren!
Wir möchten den „öffentlichen Druck“ auf die Politik landes- und bundesweit erhöhen!
Unser Ziel ist eine aktive Medienberichterstattung über unsere Aktivitäten und unser Konzept „Haltelinie 125“!
Wir informieren die Öffentlichkeit und die Presse über unsere Webseite
Wir werden auf verschiedenen Social-Media-Kanälen (Instagram und Facebook) öffentlich die „Haltelinie 125“ pushen.
Wir rufen die Bevölkerung auf, sich uns anzuschließen. Auf Social-Media zu folgen zu liken und kommentieren, damit wir gemeinsam die „Haltelinie 125“ für den Edersee durchsetzen.
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Wir fordern die „Haltelinie 125“!
Es ist unser Vorschlag, um den Wasserstand des Edersees im Hochsommer zu schützen!
Sobald der Edersee auf 125 Mio. Kubikmeter Wasser absinkt, fordern wir einen Sparbetrieb.
Das bedeutet: Das nur die Mindestabgabe von max. 6 Kubikmetern Wasser pro Sekunde bis Ende August abgelassen werden darf.
Ein Edersee, mit einem Wasserstand von 100 Millionen Kubikmeter Ende August, garantiert der gesamten Region: Ökonomische und ökologische Stabilität, Erhaltung von Arbeitsplätzen, weitere Investitionen in Tourismus sowie Lebensqualität für unsere Gäste und Mitbürger.
Die „Haltelinie 125“ soll verhindern, dass der Edersee im Hochsommer zu stark leerläuft.
Sie soll ihn vor zu extremem Absinken besser schützen!
Das durch die Haltelinie eingesparte Wasservolumen steht für die Stützung der Oberweser ab Anfang September wieder zur Verfügung.
Überschreitungen der Haltlinie unterbrechen den Sparbetrieb.
Die „Haltelinie 125“ ist eine „Notbremse“ für den Edersee in extrem trockenen Sommern! Wir wollen Wasser nicht verschwenden, sondern intelligent bewirtschaften und rechtzeitig sparen!
Warum wir die Haltelinie fordern!
Wir wollen, dass der Tourismus am Edersee weiterbesteht!
Wir wollen weitere Geschäftsaufgaben verhindern!
Wir wollen Arbeitsplätze erhalten!
Wir wollen weitere Investitionen in der Region ermöglichen!
Wir wollen die Wasserqualität zum Schutz der Flora und Fauna verbessern und Fischsterben vermeiden!
Wir wollen das Naherholungsgebiet für Freizeit und Erholung erhalten!
Fischsterben ist kein Einzelfall, sondern ein Warnsignal!
Die „Haltelinie 125“ ist eine intelligente Anpassung an den Klimawandel, eine zeitlich optimierte Verteilung der Wasserabgabe. In den heißesten Wochen wird Wasser zurückgehalten, damit in den späteren Sommerwochen noch ausreichende Reserven bestehen. Das schafft Planungssicherheit für alle Nutzer – von der Schifffahrt bis zum Tourismus.
Wir wollen, dass die Betriebsvorschrift für den wasserwirtschaftlichen Betrieb der Edertalsperre angepasst wird!
Sie ist aus dem Jahr 2011 und für uns nicht zeitgemäß! Sie muss überprüft und die festgelegten Ziele der Edertalsperre neu überdacht werden. Sie berücksichtigt WEDER den aktuellen Klimawandel NOCH die hohen Kosten für de Aufrechterhaltung der „überschaubaren“ Transportschifffahrt auf der Oberweser im Sommer.